Damen 2 Turniere in Elgersweier und Müllheim

Die Damen 2 haben zum Abschluss ihrer langen Vorbereitung noch die beiden Turniere in Elgersweier und Müllheim gespielt. Bei beiden Turnieren allerdings konnte man nie auf den kompletten Kader zurück greifen. Somit hatte man  jeweils nur drei Auswechselspieler. An jedem Turnier wurden drei Spiele je 2 x 25 min gespielt, was dann schon eine hohe Belastung war.

Dennoch verlief das Turnier in Elgersweier sehr gut. Nach verspäteter Anreise mit 45 min Stau war gerade noch Zeit für ein Mannschaftsfoto und kurzes Warm Up. Das Spiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach konnte dann aber mit einem Kraftakt 18:17 gewonnen werden. Da war der „Stress“ der anreise erst mal vergessen. Im zweiten Spiel ging es gegen den Südbadenliga Absteiger HC Hedos Elgersweier die uns körperlich etwas überlegen waren. Das Spiel wurde überraschend eng gestaltet und so war es zum Ende denkbar knapp das man dem späteren Turniersieger eine knappe 17:15 Niederlage abtrotze. Nach nun mehr 100 gespielten Minuten waren doch alle recht platt. Um so überzeugender war dann der letzte Auftritt an diesem Tag gegen den TV Seelbach. Den Liga Konkurrenten konnte man zum Abschluss deutlich mit 24:18 schlagen und wurde somit sehr guter zweiter an diesem gut Besetzten Turnier.


Voller Körpereinsatz: Maria Winzer

Nach nur einer Woche ging es schon weiter zum nächsten Turnier. Der Pfister Cup mit Müllheim/Neuenburg, HSG Leimental und der TUS Ottenheim. Auch hier waren es wieder jeweils 50 zu spielende Minuten und auch hier war unsere Ersatz Bank wieder sehr dünn.

Im Auftaktspiel gegen Müllheim hielten wir uns noch gut. Es war an diesem Tag aber bei allen Spielen die Abwehr die nie einen Rhythmus fand und vor allem der Mittelblock war zu löchrig. So wurde das erste Spiel dank einer guten Offensive „nur“ 30:28 verloren. Schon nach dem ersten Spiel gab es einige Wehwehchen. Allgemein schien an diesem Tag irgendwie auch der Kopf nicht ganz bei der Sache zu sein. Das wurde dann gegen die HSG Leimental noch etwas deutlicher. Die harte und schnelle Spielweise der Schweizerinnen lag uns überhaupt nicht. Dazu kamen dann noch unzählige Pfosten Würfe und eigentlich längst vergessen technische Fehler. So unterlag man doch deutlich.

In spiel drei gegen den Südbadenligisten TUS Ottenheim kam es noch dicker. Tanja und Blondi fielen hier noch aus. So mussten wir etwas improvisieren und hatten mit Pia am Kreis und Vanessa auf halb rechts eine ungewohnte Formation. Diese Formation funktionierte aber überraschend gut und es hat gezeigt dass wir recht flexibel sein können wenn wir es müssen. Zwar wurde auch Spiel drei verloren aber man tat dies mit Anstand. Die Köpfe wurden nicht hängen gelassen und wir nutzten jede Chance eiskalt aus.

Ein Fazit der beiden Turniere zu ziehen ist schwierig da wir nie komplett waren. Allerdings ziehe ich meinen Hut vor den Mädels die alles aus sich raus holen mussten und dies auch getan haben. Es bleiben jetzt noch drei Wochen bis zum Saisonstart um gewisse Feinheiten einzuspielen.