HomeSpielberichteDamen 1HANDBALL Südbadischer Vereinspokal, Frauen Finale: TV Brombach – SG Kappelwindeck/Steinbach, Freitag, 20.30 Uhr

HANDBALL Südbadischer Vereinspokal, Frauen Finale: TV Brombach – SG Kappelwindeck/Steinbach, Freitag, 20.30 Uhr

Badische Zeitung, 18.12.2015

Revanche ist ein großes Wort. Doch um nicht weniger geht es für die Oberliga-Handballerinnen des TV Brombach am heutigen Freitag. Im April dieses Jahres unterlagen sie der SG Kappelwindeck/Steinbach im Endspiel des südbadischen Pokals. Nach einem Siebenmeter in letzter Sekunde für den Südbadenligisten. Nun ist wieder Finalzeit, und die Gegner sind die gleichen. Es geht dabei auch um die Teilnahme am DHB-Pokal. Uwe Rogowski sprach vor der Partie mit Andreas Storz.

 

Der Brombacher Co-Trainer über...

... den Stellenwert der Final-Partie um den südbadischen Pokal
Storz: "Es ist ein Finale und damit ein großes und wichtiges Spiel, auch für die SG Kappelwindeck/Steinbach, zu der wir ein gutes Verhältnis pflegen. Was ich allerdings unglücklich finde, ist, wie der Verband den Pokal inzwischen abwickelt, im Grunde abgewertet hat. Früher gab es an Ostern das Final-Four, das war eine Besonderheit, das hatte was. Jetzt wird es schnell durchgezogen, das ist dem Pokalwettbewerb nicht angemessen, und auch der Grund dafür, dass viele große Vereine nicht mehr mitmachen."

... die Favoritenrolle
Storz: "Ich finde, der Titelverteidiger ist Favorit. Aber ganz im Ernst: Rein ligamäßig und mit unserer guten Hinrunde sind wir wohl schon der Favorit, wir wollen das auch annehmen und zeigen, dass es so ist. Nichtsdestotrotz steht Kappelwindeck/Steinbach ganz oben in der Südbadenliga, will aufsteigen. Wir werden nicht blauäugig in das Spiel gehen."

... das verlorene Finale im April

Storz: "Neun Monate später braucht man nicht nochmal über Schiedsrichter zu sprechen. Sicherlich, es war ein fragwürdiger Siebenmeter in der letzten Minute des Spiels. Aber daran lag es nicht. Eher daran, dass wir nicht mit dem kompletten Kader spielen konnten."

...die Tatsache, dass im Endspiel vor neun Monaten fünf Spielerinnen des TVB fehlten.
Storz: "Bei Rebecca Dürr gab es berufliche Gründe, warum sie nicht dabei sein konnte. Bei den anderen vier Spielerinnen wurde das Thema mittlerweile mit den Abgängen verarbeitet."

... die Lukrativität des DHB-Pokals
Storz: "Gewinnen wir den SHV-Pokal wären wir in der 1. Runde, da sind die Erstligisten noch nicht dabei. Aber du bekommst dann vielleicht ein Spiel gegen einen Zweitligisten, ein Höhepunkt, ein tolles Spiel in der Vorbereitung. Um Geld ginge es aber übrigens erst, wenn du den Pokal gewinnst. Und richtig los ginge es dann in der Champions-League (lacht)."

... die personelle Situation
Storz: "Unsere zweite Torhüterin Anke Bächthold wird wegen einer Fußverletzung fehlen. Auch Sabrina Gruber, unser Motor, wird wegen ihrer Schulter weiter nicht dabei sein können; wie auch Ramona Constantinescu. Aber Maria Winzer und Sonja Kutterer aus unserem Reserveteam, die auch gegen Metzingen gespielt haben, sitzen wieder auf der Bank."

... die Rolle der Nerven
Storz: "Im Vorfeld schwer zu sagen, kommt auf den Spielverlauf an. Ich denke aber nicht, dass wir nervenschwach sind, wir haben das Team mit mehr Routine. Nicht zuletzt Ana Bojic und Mirella Roman haben gewisse Erfahrung. Aber: Der Gegner weiß, um was es geht und spielt schon seit vielen Jahren zusammen."

... die möglicherweise entscheidenden Faktoren im Endspiel
Storz: "Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, gewinnt. Wir dürfen es uns nicht erlauben, wie etwa beim 28:31 gegen Birkenau, die eine ganz ähnliche Spielweise wie Steinbach haben, in gewissen Phasen wieder so viele Bälle zu verlieren, die dann in schnellen Gegenstößen münden. So haben wir dort einen 0:6-Lauf in zehn Minuten kassiert. Beide Teams haben auch eher kleinere Spielerinnen, da ist immer mal wieder die Gefahr da, zwei Minuten zu bekommen. Wir müssen sicheren und schnellen Handball spielen, dann haben wir gute Chancen."

... Trainer Igor Bojic
Storz: "Er ist der beste Trainer, den wir je hatten. Du siehst, wo er herkommt. Er arbeitet mit einer großen Kenntnis, kommt gut an bei den Spielerinnen und auch im ganzen Verein und ist ein Typ, der in jeder Situation ruhig bleibt. Sein Training ist sehr, sehr gut. Und er kann immer fachlich überzeugen."

 

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