A-Mädchen SL, 23.03.2013, Ottenheim-Alt. – TVB 23:22 (14:10)

Danke an Isi.      Das dies kein einfaches Spiel wird hatten wir schon gewusst. Die „fehlend“ Liste unten deutete im Vorfeld gewisse Schwierigkeiten an.
Ottenheim begann schwungvoll und mit viel Laufarbeit im Angriff. Das schnelle Spiel machte uns zu schaffen. Die fehlenden Absprachen in Abwehr brachten eine gewisse Abwehrschwäche zu Tage. Bis jede sich eingependelt hatte, die Absprachen stimmten und das System einigermaßen funktionierte stand es schon 10:4. Dabei konnten wir nicht aus dem Reservoir einer „vollen“ Bank schöpfen. Trotzdem gelang uns das herankommen zum 12:10. Kurz vor Halbzeit vergaben wir noch zwei Chancen, die dann zu Gegentoren führten. In erster Halbzeit brauchten wir im Angriff auch etwas lange um gegen die offene Mitteldeckung zu agieren. Ein paar Einzelaktionen gaben dann den Ruck. Aus Spielzügen entwickelten sich gute Chancen. Die leider nicht alle verwertet wurden. Vor lauter Ehrgeiz standen wir uns manchmal selbst im Weg.

Das RESET in der Pause und das „sich auf uns besinnen“ sollte sich zuerst als Bremsschuh herausstellen. Wir kamen in zweiter Halbzeit nicht mehr richtig ins Spiel und waren beim 21:13 kurz vor einer hohen Niederlage. Ob die Aufstellung oder/und die Einstellung der Schalter waren weiß ich nicht. Was dann kam war meisterlich. Wir kämpften uns in den letzten 15 Minuten Tor um Tor heran. Zugleich wuchs unsere Abwehr über sich hinaus. Sicher kam dazu, dass Ottenheim ihrem Tempo Tribut zollen musste. Aber wir nahmen die Chance an und gaben Gas. In der Endphase kamen wir zum 21:20 heran. Den verdienten einen Punkt hatten wir vor Schluss mehrfach in der „Hand“. Leider vergaben wir drei gute Chancen. So hatten wir beim 23:22 noch 20 sek. Zeit um nach unserer Auszeit das Unentschieden zu erzielen. Der Lohn blieb leider aus und so konnten wir zwar mit erhobenem Kopf vor den „Pöblern“ posieren hatten aber keine Punkte im Gepäck.
So bleibt der Schluss, dass wir mit der Mannschaft immer noch Potential haben. Mit dem dezimierten Kader und der Doppelbelastung zweier Spielerinnen haben wir alles gegeben was möglich war. Dass uns das Pech im Abschluss etwas an den Fingern geklebt hat ist eine andere Geschichte. Trotzdem sah ich viel Positives und aufschlussreiches. Jede hat gegeben was möglich war, das war und ist entscheidend.
 Grüße, Markus.
 Spielerinnen:
J. Schweikert, T. Sachnow, S. Moser, A. Räuber 4, A. Kleefeld 2, N. Herzog 3/1,
J. Leisinger, C. Schinle, A. Moser 5/3, S. Herde 3, I. Herzog 5
 
Fehlend: J. Darius, J. Eichin, A-K. Rümmele, S. Eichin, C. Rümmele